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Dienstag, 9. Februar 2016

Pause beendet (?)

Ich kann es selbst nicht fassen, lieber Gast, dass es fast auf den Tag genau 4 Jahre her ist, dass ich den letzten Eintrag hier bei Blogspot gemacht habe (dem Herrn sei's geklagt!)  und ich kann nur um Vergebung bitten.

Man kann eigentlich sagen, dass die monarchistische Bewegung zum Stillstand gekommen ist: Die Deutsche Monarchistische Gesellschaft (DMG) hat sich aufgelöst, weshalb auch die mit der DMG assoziierten Vereine Bund deutscher Monarchisten (BdM), Kaisertreue Jugend (KJ), ... und wie sie alle heißen, aufgelöst haben, was ich persönlich für sehr bedauerlich halte.

Monarchisten gibt es in Deutschland zuhauf, doch geht es - wenn ich mir erlauben darf das festzustellen - nicht über Stammtisch-Diskussionen hinaus ... aber das habe ich vor sieben Jahren schon bemängelt.

Angesichts der in Deutschland heftig(st)en Diskussionen um die Flüchtlingskrise muss man zugeben, dass das Volk ganz andere Sorgen hat, als zu erörtern, ob nun die Zeit gekommen ist, Deutschland von der Republik in eine Monarchie umzuwandeln. Andererseits muss man die Frage stellen, ob nicht GERADE JETZT der Zeitpunkt da ist, darüber zu reflektieren, ob "die Republik" tatsächlich so ein großer Segen für unser Land/unser Volk ist wie es tagtäglich herunter geleiert wird.

Geben wir es unumwunden zu: Wir sind ein Volk, das seines Landes, seiner Identität, seiner Kultur, seiner Traditionen und Werte ... UND seiner Religion/seines Glaubens beraubt wird. Sie wurden/werden auf dem Altar der Toleranz, der "Vielfalt" und der "Neuen Weltordnung" aufgeopfert.

Selbst WENN man mal mit dem Gedanken spielen wollte, dass z.B. Morgen die Deutschen auf die Idee kommen würden, dass Schluss ist mit Lustig und sie sich entscheiden sollten, Angela "IM Erika" Merkel, der Vasallin Amerikas und des Osmanenherrschers Erdogan, und Pastor Joachim Gauck, den "Toleranz-gegen-alles-nur-nicht-gegen-Deutsche"-Präsidenten in den Wind zu schießen und Georg Friedrich von Preußen die ihm zustehende Krone anzutragen ... wie ginge es dann weiter?

Ich denke einmal, dass wir genau HIER an dem Punkt angelangt sind, an dem die monarchistische Bewegung Deutschlands gescheitert ist, denn das deutsche Volk HAT nichts zu entscheiden, weil es gar kein Land (und dementsprechend keine Verfassung) HAT. Wir sind nachwievor ein besetztes Land, das bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf einen Friedensvertrag wartet. Wir sind ein Volk, das zwar dem Morgenhau-Plan entkommen, das aber dennoch bis auf den letzten Tropfen ausgeblutet wird. Wir sind ein Volk, das unter dem Siegel der Demokratie" seine eigenen Schlächter (die ganze linke Parteienmischpoke, die alles Deutsche und jeden Deutschen ausmerzen will) wählt. Wir sind ein Volk, das hilf- und tatenlos den Vergewaltigungsfeldzügen zuschauen, und uns auch noch beschimpfen lassen müssen, dass wir nicht Toleranz und Verständnis für die Bedürfnisse der Invasoren - oh Entschuldigung!: der "Flüchtlinge" - aufbringen.

Das Lustige ist ja, dass wir es uns gefallen lassen, dass es DEUTSCHE Politiker sind (seien es Sozialdemokraten, "Christ"-Demokraten, Freie Demokraten, Grüne und SED-Linke), die es auf geniale Weise zu verstehen wissen, die Deutsche Kollektiv-Schuld ausschließlich auf uns konservative Patrioten ("rechtsradikale Nazis", was ja ein Widerspruch in sich ist, weil ja Nazis AUCH links sind/waren) abzuwälzen.

Wie dem auch sei, einen Neustart in der Geschichte des deutschen Volkes unter einem Kaiser (oder König) KANN es so lange nicht geben, bis dass geklärt ist, wie es um unser Land (oder sollte ich doch eher schreiben "unserer Finanzagentur GmbH"?) bestellt ist. Wir SIND nicht souverän und sollen es auch um Himmels Willen nicht werden. Wir sind weder "einig" noch "frei", und auf eine Verfassung werden wir auch vergebens warten. Es wird über unsere Köpfe hinweg entschieden - Hauptsache, der Deutsche behält seine Tugend "Fleiß" und bezahlt mit seinen Steuergeldern seinen eigenen schon vor mehr als 70 Jahren von den Besatzungsmächten beschlossenen Untergang. Und zu diesem Untergang passt doch die Islamisierung wie die Faust aufs Auge!

Damit will ich es bei meinem ersten Beitrag nach der 4-jährigen Pause hier bei Blogspot erst einmal bewenden lassen und es als Grundlage für weitere Beiträge (und Diskussionen?) stehen lassen.

Herzlichen Gruß,

Heinrich Hoffmann

Freitag, 17. Februar 2012

Herr Wulff, es reicht!!!



Fünf Monate sind es mittlerweile her, seit ich meinen letzten Eintrag hier in meinem Blog gemacht habe - die Interessenten und regelmäßigen Leser mögen mir vergeben.
Ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass es nicht NUR daran lag, dass ich aus beruflichen Gründen zeitlich recht eingespannt bin, ich wollte auch - kommentarlos - die Situation um den Bundespräsidenten Christian Wulff abwarten - und genüsslich schauen, wie sich die Soap-Opera entwickelt.

Ein Freund von mir namens "Matthias" betreibt selbst einen Patrioten-Blog, auf der er heute Nachmittag einen lesenswerten Artikel mit dem Titel "Herr Wulff, es reicht!!!" veröffentlicht hatte. Ich fragte ihn, ob ich seinen Artikel auf meinem Blog übernehmen dürfe, da läuteten die Alarmglocken mit der Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft Hannover beantragt hat, die Immunität des Bundespräsidenten Christian Wulff aufzuheben. Die Soap-Opera geht nun zu einem neuen Kapitel über, und die monarchistische Bewegung ist in heller Aufregung.
Natürlich wollen wir schon von Anfang an, dass Herr Wulff von seinem Amt zurück tritt, doch im Vergleich zu den Herrschaften des Bundestages und vor allem denen der Regierungsbank sehen wir die Zeit gekommen, dass die Staatsform Monarchie endlich wieder in unserem Land eingefüht wird, damit wir, damit unser Land nach einer langen Zeit wieder erfahren darf, was Würde, was Integration und Identifikation mit einem Staatsoberhaupt bedeutet. Es kann doch nicht sein, dass das Staatsoberhaupt polarisiert, dass die Nation wochen- oder monatelang sich nur mit dem Thema "Was hat der Bundespräsident in seiner Amtszeit als Ministerpräsident und Parteipolitiker alles getan?" - oder besser: "Was hat Herr Wulff sich alles bezahlen lassen von 'Freunden'?" auseinandersetzt. Ein Staatsoberhaupt muss versuchen, eine Nation zu einen, das Volk soll sich mit ihm identifizieren können, es sollte stolz sein, dass es jemanden an seiner Spitze hat, den man gerne und mit Stolz in der Welt vorzeigt. Wenn man die Nationalhymne singt, sollen einem die Bilder der herrlichen Heimat und das Konterfei des Staatsoberhauptes gleichermaßen vor das geistige Auge kommen.
Doch wir empfinden nur Schmach und Ärger. Wir hören regelrecht das hämische Lachen unserer ausländischen Nachbarn. Und Recht haben sie. Wir ließen uns den mittlerweile schon zehnten Bundespräsidenten ungefragt vor die Nase setzen, auf den sich irgendwelche Parteipolitiker geeinigt hatten. Und hat man sich dann einigermaßen an das Staatsberhaupt gewöhnt, ist seine Amtszeit vorbei und das Geschachere in den Parteien um den Nachfolger geht von Vorne los. Fast schon wehmütig schweift dann unser Blick zu unseren Nachbarländern, in denen gerade in diesen Tagen die Festlichkeiten zum diamantenen Thronjubiläum der englischen Königin statt finden, oder in denen das dänische Volk ihre geliebte Königin feiert, die Ihrem Volk schon seit 40 Jahren vorsteht.

 Prinz Georg Friedrich von Preußen mit seiner Gemahlin Prinzessin Sophie zwischen dem Ehepaar Wulff




Es ist ja nicht so, als würden wir nicht über würdige, unbescholtene, über alle Zweifel erhabene, beliebte und integre Kandidaten verfügen. Da wäre der äußerst beliebte Herzog Carl von Württemberg, der nicht weniger beliebte und kunstsinnige Herzog Franz von Bayern, der Wirtschaftsexperte Prinz Alexander von Sachsen, ... oder natürlich der junge, sympathische, gewandte Erbe auf den Deutschen Kaiserthron, der Urenkel des (vorerst) letzten Deutschen Kaisers, Prinz Georg Friedrich von Preußen, der in der monarchistischen Bewegung als größter Favorit gehandelt wird. Wie der Zufall es will, machte Seine Königliche Hoheit schon seit einem halben Jahr (ungewollt) von sich reden, nachdem er Ende August vergangenen Jahres die äußerst liebenswürdige Prinzessin Sophie von Büdigen-Birstein in der Potsdamer Friedenskirche heiratete, und die ganze Nation am Bildschirm "unsere" königliche Hochzeit mitverfolgen konnte. Dem 300.Geburtstag des Preußenkönigs Friedrichs II. (des Großen) verdankten wir den Umstand, dass Prinz Georg Friedrich von Preußen (als Chef des Hauses Hohenzollern) imJanuar mit seiner Frau zum Essen auf Schloss Bellevue eingeladen wurde, so dass das Volk beide Paare in direktem Vergleich sehen konnte. Bei den Ansprachen zu den Feierlichkeiten zu Ehren des "Alten Fritz" stach der Preußenprinz dann auch noch den Bundespräsidenten (von der Bundeskanzlerin Gnaden) tatsächlich für die ganze Nation sicht- und hörbar aus ...


Nein, liebe Freunde, das Treiben über unsere Köpfe hinweg, das Tanzen auf unseren Nasen muss ein Ende haben. Wir haben Besseres verdient, als uns durch unfähige und unwürdige Hampelmänner in der ganzen Welt lächerlich machen zu lassen. Wir sind es uns und unserer Geschichte schuldig, dass wir uns wieder fester Werte und edler Tugenden besinnen - und einen Monarchen als Staatsoberhaupt fordern, der das alles symbolisiert: Einheit, Würde, Tradition, Tugend, Opferbereitschaft, Pflichtbewusstsein, Disziplin, ... und Ehre.

Aber ich lasse jetzt endlich meinen jungen Freund "Matthias" zu Wort kommen,dem ich für seinen Blogeintrag von Herzen danken, und dem ich für seinen Patrioten-Blog und für seinen Einsatz in der monarchistischen Bewegung viel Erfolg wünschen möchte:

(Heinrich Hoffmann)

 

Herr Wulff, es reicht!!!


Die Affäre, in die sich der Bundespräsident verstrickt hat, dauert nun schon mehr als zwei Monate. In diesen zwei Monaten hat Christian Wulff mehrfach "Aufklärung" und "Transparenz" versprochen. In dem Interview, welches er am 4. Januar 2012 den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF gab, versprach er, die Nachricht, welche er dem Chefredakteur der "Bild" auf das Handy sprach, zu veröffentlichen. Nichts davon hat er bis heute getan. Auf einer Seite im Internet wurden stattdessen 200 Antworten zu 200 Fragen veröffentlicht, die von Politikern und Bürgern gestellt wurden. Transparenz und totale Aufklärung sehen anders aus. Von eigeninitiativem Handeln ist bis heute keine Spur zu sehen, und immer noch fließen die Informationen scheibchenweise. Während schon über 50% der Bürger ihm ihr Vertrauen absprechen, während die deutsche Prominenz - wie auf der Berlinale jüngst zu beobachten war - lieber einen großen Bogen um den Bundespräsidenten macht, um möglichst nicht mit ihm zusammen gesehen zu werden, gräbt die Presse munter immer neue Skandälchen aus! Dabei ist es nicht die Schwere der einzelnen Fehltritte, es ist letztendlich die Menge der Fehltritte, die den Bundespräsidenten als moralische und vertrauenswürdige Instanz untragbar machen!

Seit kurzem wird Christian Wulff  aus den Reihen der CDU/CSU der Rücktritt nahe gelegt. Wenn wir uns andere Persönlichkeiten bei ihren Rücktrittverhalten anschauen, gibt es leuchtende Beispiele: Bundeskanzler Willy Brandt ist 1974 unnötigerweise wegen der Guillaume-Affäre zurückgetreten, seiner Popularität hat das keinen Abbruch getan. Bis heute zählt er zu den beliebtesten und vor allem integersten Politikern Deutschlands.
Am 20. Februar 2010 gegen 23 Uhr fuhr Margot Käßmann in Hannover mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,54 ‰ bei Rot über eine Ampelkreuzung und wurde von der Polizei angehalten. In den Medien wurde diese Straftat ab 23. Februar bundesweit thematisiert. Der Rat der EKD sprach Frau Käßmann einstimmig sein Vertrauen aus und sicherte ihr seinen vollen Rückhalt zu, falls sie sich für den Verbleib im Amt entscheide. Jedoch gab Sie am 24. Februar mit folgenden Worten Ihren Rücktritt bekannt:
Die Freiheit, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, hätte ich in Zukunft nicht mehr so wie ich sie hatte.
Margot Käßmann ist weiterhin sehr beliebt und sehr hoch angesehen in der Gesellschaft, nicht zuletzt durch Ihren Umgang mit eigenen Fehlern.
Wie schaut jetzt aber das Verhalten von Christian Wulff aus? Während Willy Brandt und Margot Käßmann den Schaden an ihrem Amt erkannt haben und ihn durch ihr Handeln möglichst gering hielten, ist bei Christian Wulff etwas ganz anderes wahrzunehmen. Es ist viel mehr als ein Klammern am Amt!

Und was ist wenn er jetzt doch den Rücktritt wählt?

Einige Stimmen behaupten, dass wir uns in eine Staatskrise befänden, wenn Christian Wulff  jetzt zurück träte. Dabei ist es egal ob er zurücktritt oder nicht! Wir befinden uns längst in der Staatskrise! Denn Wulff hat jetzt nur zwei Möglichkeiten. Entweder er tritt zurück, und würde so sein politisches Grab schaufeln - oder er versucht sein Glück, will die Krise aussitzen und muss sich jede Woche neu rechtfertigen (weil mit Sicherheit immer wieder etwas Belastendes gefunden wird). Dabei würde er das Amt aber völlig zerstören! Den Zeitpunkt, an dem er mit würde hätte gehen können, hat er vor Wochen verpasst. Egal ob er geht oder nicht. Seine Würde als Amtsträger hat er verloren, und deshalb wird es irgendwann zum Bruch zwischen dem Volk und Christian Wulff kommen!

Dann stellt sich aber die weitere Frage, ob das Amt an sich noch haltbar wäre!

Sicherlich würde es auch wieder gute Bundespräsidenten geben, jedoch wird auch weiterhin klar sein, dass das Volk nicht an deren Wahl beteiligt sein würde. Und wir können uns auch sicher sein, dass es dieses Problem geben wird, so lange ein Parteipolitiker das Amt des Staatsoberhauptes bekleiden wird! Letztendlich ist doch festzustellen, dass ein Bundespräsident immer von der Unterstützung der Parteien abhängig sein wird und somit Gegenleistung zu erbringen hat. Er wird nie ein echtes Deutsches Staatsoberhaupt sein, denn er wird nie alle Deutsche vertreten können! Sicherlich würde auch ein Monarch angreifbar sein, jedoch würde ein Monarch nie von Parteien abhängig sein. Ein Monarch würde nur dem Volk Rechenschaft schuldig sein, er würde zu 100% unparteiisch - oder sagen wir besser "über"-parteiisch - sein. Der Monarch wäre als moralische Instanz von Parteien unantastbar!

Deshalb sollten wir jetzt die Weichen stellen!
Stellen wir die Weichen zum Übergang von der Republik zur Monarchie.
Zu einem freien Deutschland!

vom "Matthias"


Mittwoch, 21. September 2011

Willkommen in Deutschland, Papst Benedikt!




Gedanken eines Monarchisten
zum Besuch des Papstes in Deutschland

Die monarchistische Bewegung Deutschlands hält sich aus der Diskussion um den Papstbesuch vom 22. bis 25. September 2011, also eine Woche vor dem in Büdingen statt findenden Monarchieforum, dezent zurück, das ist insofern auch gut so, als konfessionelle Diskussionen dem monarchistischen Gedanken schaden, soll doch die Einführung der Monarchie in Deutschland von allen Gesellschaftsschichten und allen Konfessionen begrüßt und getragen werden, gleichgültig, aus welchem Bundesland sie kommen, welchen Dialekt sie sprechen und in welche Kirche sie gehen.

Doch verfolgen auch Monarchisten beider christlichen Konfessionen voller Sorge die hitzige und in weiten Teilen unfaire Diskussion um den Besuch des Oberhauptes des Vatikanstaates, der ja bekanntlich eines der letzten absoluten Monarchien der Welt ist, auch wenn der Vatikan im Jahre 1968 den päpstlichen Hofstaat und alles, was an Prunk und Protz erinnerte (inklusive der dreifachen Krone, des Triregnums bzw. der Tiara) erinnerte, abgeschafft hatte. Doch Papst Benedikt kommt auf Einladung der Staatsführung, und er hat die Einladung auch sehr gerne angenommen, auch wenn er sich dessen vollkommen bewusst ist, dass die Begrüßung im recht kühlen Deutschland, seiner Heimat, anders ausfallen wird als in den südlicheren Ländern.

Es haben sich nun viele Würdenträger aus Gesellschaft, Kultur und Kirche zu Wort gemeldet, das unverantwortliche und vollkommen unrepräsentative Verhalten von Dutzenden von Bundestagsabgeordneten des Berliner Reichstages zu verurteilen, so dass wir dazu nicht mehr viel sagen brauchen. Dass jedoch Bundespräsident Christian Wulff als der offizielle Gastgeber keine deutlichen Worte findet, seine Landsleute zu ermahnen, Würde und Achtung vor dem Oberhaupt eines ausländischen Staates zu zeigen, zeigt wieder nur ZU deutlich, dass er seiner Aufgabe als Staatsoberhaupt nicht gewachsen ist. Wie soll er auch, repräsentiert er doch eine Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr im Griff hat, die keinen Halt und kein Fundament hat, deren Vergangenheit aus dem Gedächtnis gestrichen wurde und deren Zukunft alles andere als rosig ist. Und dann kommt ein Kirchenführer mit den Worten: „Wo Gott ist, da ist Zukunft.“ Ein Faustschlag in die Magengrube für all jene, deren Jahrzehnte lange Arbeit an einer gottlosen Gesellschaft nun in Gefahr ist. Ein im 85. Lebensjahr stehender Mann kann - so scheint es - doch tatsächlich das Weltgefüge auseinanderbrechen, so wie es einstmals Papst Johannes Paul II. geschafft hatte, ein ganzes sozialistisches System zusammen stürzen zu lassen.

Auch der Blick der gesamten monarchistischen Bewegung ist auf eine Zukunft gerichtet, und wir sind uns dessen bewusst, dass es ohne Gott keine Zukunft geben KANN. Der Monarch übernimmt eine Art Mittlerfunktion zwischen Gott und dem Menschen. Der Monarch an der Spitze der Nation teilt mit uns Freude und Leid, er spendet Worte des Trostes, der Hoffnung und der Zuversicht. Der Monarch vertritt die Geschichte des Volkes und er ist das Symbol für eine segensreiche Zukunft. Der Monarch ist der Vater, zu dem alle Kinder aufschauen in Stunden der nationalen Trauer und der Freude. Im Monarchen entwickelt das Volk das Edle und Gute, der Monarch verleiht dem ganzen Volk Würde, Stolz, (Selbst-)Respekt und Selbstachtung - und Identität.

Wenn der Vertreter der ältesten Institution Europas, die diesen Kontinent maßgeblich geprägt hat, Perspektiven für eine Zukunft bieten kann, mit der wir uns der Kultur des Todes entreißen und in der Familien, Kinder, Frauen, Alte und Kranke in Würde und in Zufriedenheit leben können, dann wäre es eine Unverschämtheit, ihm das Wort zu verbieten. Immerhin preisen doch die Repräsentanten aller Parteien Deutschlands gebetsmühlenartig ihre Weltoffenheit und Toleranz … Doch der einzige, der sich in seiner bisher sechsjährigen Amtszeit als weltoffen und tolerant gezeigt hat, ist derjenige, den Medien und „Volksvertreter“ als den Gralshüter verkrusteter Strukturen und mittelalterlichen Ansichten versuchen hinzustellen, aber auch nur deshalb, weil die Kirche, die der Papst repräsentiert, mit dem Begriff „Zeit“ nicht zu erfassen ist, genau so wenig, wie Gott und die Wahrheit selbst nicht auf ein Gestern, ein Heute oder auf ein Morgen beschränkt werden können.

Nur Monarchisten wissen um den Wert der Geschichte, sie wissen um Erhaltens- und Liebenswertes. Sie wissen um die Figur an des Volkes Spitze, dem es von seinen Vorvätern her gelegen ist, das Althergebrachte in eine Zukunft hinein zu tragen, damit die Menschen, die der Monarch repräsentiert, Orientierung und Halt haben. Sie wissen um die Verantwortung des Monarchen vor der Geschichte, der Verantwortung des Monarchen vor einer Macht, die höher ist als er, gibt SIE ihm doch erst die Gabe und die Macht, Recht von Unrecht, Gut von Böse zu unterscheiden. Der Monarch weiß, dass Geschichte in einem Entwicklungsprozess ist und auf die nicht mit Gewalt von heute auf morgen nach einem gottlosen und (damit auch) menschenverachtenden Weltbild eingegriffen werden kann, ohne das der Mensch an sich Schaden davon trägt.

Papst Benedikt XVI. ist ein Monarch, auf dessen Schultern eine zweitausendjährige Tradition lastet. Die größten Geister der Geschichte haben an dieser Tradition gearbeitet, und manche haben sogar ihr Leben dafür gelassen. Auch ein Papst, mag er NOCH so modern eingestellt sein, kann beim besten Willen nicht von heute auf morgen diese Traditionen aufgeben, ohne Verrat an seinem Amt und an Gott, den er ja (traditionsgemäß) auf Erden vertritt, zu begehen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist sich desen eingedenk, dass nicht jede Forderung, mögen noch so viele "fortschrittlich" gesonnene Menschen noch so laut schreien, der Wahrheit und der Tradition entspricht. So bleibt ihm einzig, überall auf der Welt als Anwalt für die Vernunft einzutreten, eine Vernunft, die mit Wahrheit und Glaube einhergeht.

Glaube, Wahrheit und Vernunft sind nun aber Begriffe, mit denen sich die "Diktatur des Relativismus" nun GAR nicht identifizieren kann. Der Glaube an den Dreienen wurde ausgemerzt, die Unvernunft regiert unseren Staat, während wir mit Unwahrheiten gefüttert werden. Wer soll sich da wundern, dass der alte Mann aus Rom hier in seiner Heimat nun nicht so phrenetisch gefeiert und dessen Begrüßung in Deutschland nicht so herzlich ausfallen wird, ist er einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige, der unserer Gesellschaft den Spiegel der Selbsterkenntnis vorzuhalten in der Lage ist, indem er den Begriff der "Freiheit", der unserer Gesellschaft ja so lieb und teuer ist, als wertlos betrachtet, wenn er nicht mit Solidarität einher geht. Freiheit, die auf Kosten anderer ausgelebt wird (und das ist ja in unserem Land der Fall), "ist keine Freiheit, sondern schuldhaftes Handeln". Und die Leidtragenden an unserer "heiligen Freiheit" sind die Ungeborenen, die Alten, Kranken und alle, die am Rand unserer Gesellschaft stehen. 

Als Monarchist UND als Katholik (das eine schließt ja das andere nicht aus), freue ich mich über den Besuch des Oberhaupt des Vatikanstaates. Ich schließe mich den Millionen an, die Papst Benedikt aufs Herzlichste Willkommen heißen. Hören wir auf das, was er uns zu sagen hat - es wird ja keinem Schaden. Es sei denn, man befürchtet, dass Benedikt XVI. dem einen oder anderen die Wahrheit um die Ohren hauen könnte; und was gibt es Schlimmeres, als die Wahrheit zu erfahren?

Herzlich Willkommen, Papst Benedikt!


Mittwoch, 4. Mai 2011

Wir heiraten










Seine Königliche Hoheit
Prinz Georg Friedrich Ferdinand von Preußen
(* 10. Juni 1976)

und

Ihre Durchlaucht
Prinzessin Sophie von Isenburg-Birstein
(* 7. April 1978),
Tochter von Fürst Franz Alexander und
Fürstin Christine (geb. Gräfin von Saurma) von Isenburg

schließen am 27. August 2011, 12.00 Uhr,
in der Friedenskirche Potsdam
(am Grünen Gitter 3, 14469 Potsdam,
im Schlosspark von Sanssouci)
den Bund fürs Leben.





Wenn man von Freunden eine Einladung erhält, wo "Wir heiraten" oder "Wir trauen uns" als Einleitung steht, ist meist die Freunde sehr groß. Wenn ein Paar sich entschließt, den Bund fürs Leben zu schließen, dann ist das alles andere als Privatsache. Besonders auf dem Land versteht man weitaus besser, dass eine Hochzeit ein Ereignis ist, das die ganze Gesellschaft betrifft, gründen doch ein Mann und eine Frau eine neue Keimzelle der Gesellschaft.

Vom christlichen Standpunkt aus betrachtet ist die Ehe eines der sieben Sakramente, von Jesus Christus selbst eingesetzt - die Ehe ist somit heilig, ein heiliger Bund, ein heiliges Gelöbnis. Der Mensch ist von sich aus schon ein Ebenbild Gottes, doch durch das Eingehen des Ehe-Bundes wird der Mensch, also Mann und Frau, nicht nur zum Teihaber an der Schöpfung, sondern quasi zum MIT-Schöpfer. Mann und Frau werden EINS, um den Schöpfungsplan Gottes aufzunehmen und fortzusetzen.

Von daher war es von jeher (in allen Kulturen) Brauch, dass nicht nur die Familie, sondern die ganze Dorfgemeinschaft Anteil hat an den Hochzeitsfeierlichkeiten eines Paares. Oft wurde tagelang gefeiert ... Heutzutage ist die Ehe fast schon etwas Bedeutungsloses geworden, man genießt sogar schon großes Ansehen, wenn man mehrere Male geheiratet hat. Das kommt auch nicht von Ungefähr: Ehrenworte und Treueschwüre haben in etwa den gleichen Wert wie ein lappidar dahingesagter Nebensatz - man fühlt sich in der heutigen Zeit nicht mehr an irgendetwas gebunden, warum also an einen Treueschwur?

Doch eine Ehebund, vor Gott und den Menschen geschlossen, ist ein Lebensbund, "bis dass der Tod [...] sie scheide", und "was immer Gott gebunden, das DARF(!!!) der Mensch nicht trennen".
Also verzichten viele Paare auf den kirchlichen Segen und trauen sich nur noch im bzw. ins Standesamt ...

Wenn sich aber ein Spross eines Königshauses entschließt, den Bund mit einer Frau einzugehen, dass ist das ein Ereignis von nationalem Charakter, selbst wenn das Königshaus als "nicht regierend" bezeichnet wird. Doch auch hier erleben wir einen drastischen Werteverfall, wenn wir zum Beispiel im englischen Königshaus beobachten, dass drei von vier Kindern der britischen Königin, die sich alle vor Gott und einem millionenfachen Publikum den Treueschwur gegeben haben, bereits geschieden sind und sich zum Teil - zur größten Freude der Boulevardpresse - "herrliche" Rosenkriege lieferten. Interessanterweise ist das Volk aber in Sachen "Scheidung" in Königshäusern etwas sensibler, und man beobachtet einen starken Verlust des Vertrauens in die Monarchie und des Ansehens des Königshauses, wenn Angehörige eben dieses Königshauses allzu "weltlich" bzw. "bürgerlich" werden, denn hier erwartet das Volk schon, dass sich an Versprechen, Schwüre und Abmachungen gehalten wird - zu Recht!

Der Monarch und seine ganze Familie spiegelt die Gesellschaft wieder, die königliche Familie verkörpert - wenn man es genau nimmt - "das Schöne, Edle und Gute" einer Nation. Von daher blickt die Nation auch immer zur "First Family", an der sie sich orientieren kann. Und - was besonders im heutigen Zeitalter der "Yellow-Press" zu beobachten ist - die "First Family" ist nicht mehr privat, sie hat so gut wie keine Privatsphäre mehr - was die Monarchenfamilie unter enormen Druck setzt. Aber nicht nur in diesen Zeiten des "gläsernen Palastes", wo (Dank der Boulevard-Presse) jeder Schritt und Tritt der Monarchenfamilie unter beobachtung steht, sondern zu allen Zeiten war eine Hochzeit eine Veranstaltung von nationaler Tragweite, erst Recht dann, wenn es sich um einen Thronfolger handelt. Denn dadurch, dass der Thronfolger seine Braut ehelicht, sichert er den Fortbestand der Dynastie, was nicht nur im Interesse des Monarchen, sondern der ganzen Nation ist.
Wir hier in Deutschand leben nun mal seit 93 Jahren nicht mehr in einer Monarchie, doch der Urenkel des (vorerst) letzten Kaisers, Prinz Georg Friedrich von Preußen, wird am 27. August 2011 Prinzessin Sophie von Isenburg-Birstein das Jawort geben. Es ist für das Haus Hohenzollern (dessen Oberhaupt Prinz Georg Friedrich ist), das in diesem Jahr sein 950. Bestehen feiert, ein Jahrhundertereignis - und die Nation darf miterleben, wie am 27. August 2011 in Potsdam Geschichte geschrieben wird.

... Die Nation ...

Wer interessiert sich denn überhaupt dafür, wenn sich im fernen Potsdam ein Herr von Preußen und eine Frau von Isenburg das "Ja"-Wort geben. HAT es denn überhaupt irgendeinen zu interessieren? Wir dürfen nicht vergessen, dass Deutschland keine Monarchie mehr ist, dass dieses Land sogar den Adel abgeschafft hat ... von daher geht uns das alles nichts an. Freuen dürfen sich die Familien von Hohenzollern und von Isenburg, freuen darf sich die relativ überschaubare Schar der eingeladenen Gäste. Und es freut sich eine große Schar von ausländischen Freunden. Ihre Reaktionen auf die Verlobung und die Bekanntgabe des Hochzeitstermines lässt uns Deutschen Anhänger der Monarchie schon fast vor Neid erblassen. Wir Deutschen haben eh den Ruf, in Sachen Monarchie recht unterkühlt zu sein - immerhun wurden wir ja auch dahingehend erzogen, alles, was mit Monarchie zu tun hat, als "res non grata" zu betrachten. Auch die Medien, die sich anderenorts in Sachen "königliche Hochzeit" regelrecht überschlaen, beschränken sich in "unserem" Fall lediglich auf eine kurzen Bericht, dass das Haus Preußen die Verlobung bekanntgegeben hat - Punkt.

Doch hier haben die Medien nicht mit UNS gerechnet, mit den Freunden und Anhängern der monarchistischen Staatsform. Wir freuen uns, als ob ein Mitglied unserer eigener Familie sich anschicken würde, vor den Traualtar zu treten. Wir freuen uns - nicht weil wir ein Stück "Glanz und Glamour" haben werden, sondern weil ein kleines Stück Geschichte gegenwärtig wird. Wir freuen uns, weil wir tagtäglich mehr werden, die diese Freude mit uns teilen - Freude, die wir mit dem Haus Preußen und dem Haus Isenburg teilen. Denn eine Hochzeit ist nun mal - so sehr man sich auch bemüht - KEINE Privatangelegenheit, sondern die ganze Gesellschaft hat Teil daran.

Gott segne den neuen Ehebund,
Gott schütze und behüte
das Haus Preußen und das Haus Isenburg,
Gott segne, schütze und behüte
Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie -
es begleiten Sie unsere Liebe,
unsere Sympathie und unsere Gebete.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Christine Gräfin von Brühl nimmt mit dem Luisenbund Abschied vom Luisenjahr 2010


Adventsfeier des Luisenbundes krönt das Königin-Luise-Jahr

Während die Gründung des Königin-Luise-Bundes am 200. Todestag der Preußenkönigin, am 19. Juli 2010, von unsagbarer Hitze begleitet wurde, stand die Adventsfeier am vergangenen 18. Dezember aufgrund des Schneechaos fast auf der Kippe.

Dr. Christine Gräfin von Brühl
Aber Eis, Schnee und Kälte konnte die überraschend große Anzahl der Teilnehmer nicht davon abhalten, nach Hannover zum Hotel Kaiserhof zu reisen, um dem Ehrengast, Dr. Christine Gräfin von Brühl, die eigens dafür aus Berlin angereist war, zu lauschen, die aus ihrem vielbeachteten Buch „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise“ las.

Es sollte aber nicht nur eine kühle, von Anonymität begleitete Vortragsveranstaltung werden, sondern eine besinnliche und fast schon familiäre Feierstunde, in der Damen und Herren, Jung und Alt, Bekannte und Freunde sich treffen, um zum Abschluss des Königin-Luise-Jahres eine der größten Monarchinnen der preußischen und deutschen Geschichte zu gedenken, umrahmt von einem festlichen mehrgängigen Mittagessen und einem regen Austausch über die Struktur und die inhaltliche Ausrichtung des Luisenbundes.

Die Vorsitzende des Königin-Luise-Bundes (KLB), Frau Nora Brinker, konnte aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse selbst nicht anreisen, doch in Henning von Normann, dem Sprecher der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft (DMG), fand sich ein würdiger Vertreter, der die Gäste in seiner äußerst reizenden und charmanten Art begrüßte und durch den Nachmittag und durch die Adventsfeier führte.

Der Salon 5 des Hotel Kaiserhof Hannover
Doch der Ehrengast, Dr. Christine Gräfin von Brühl, übertraf alle Erwartungen. Gebannt und fasziniert machten sich die 15 Gäste mit der Gräfin Brühl „auf die Spuren der Königin Luise“. Der einhellige Tenor der Gäste sowie des Veranstaltungsleiters war: „Ihre Worte gingen uns sehr zu Herzen“. Immerhin war das Leben und Wirken der Königin Luise vor und nach ihrem Tod vor 200 Jahren ein zu Herzen gehendes. Wie anders wäre es zu erklären, dass sich auch 200 Jahre nach ihrem viel zu frühen Heimgang die Medien jeder Couleur sich in ihrem Lobgesang zu übertreffen suchen?

Die Adventsfeier des Königin-Luise-Bundes war eine mehr als gelungene, und es ist zu erwarten, dass die Gäste sich nicht nur sehr lange daran zurück erinnern werden, sondern sie werden ganz bestimmt auch zur nächsten Veranstaltung kommen. Den Abschluss dieser Adventsfeier bildete der Austausch über die sozialen und kulturellen Aufgaben des noch jungen Luisenbundes. Auch wurde erörtert, inwiefern man den interessierten Ehemännern der Luisendamen die Möglichkeit einräumen könne, sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen.

Nachdem der Nachmittag sich dem Ende näherte, und eine sehr schwierige und anstrengende Heimfahrt bevor stand, entließ Henning von Normann die Gäste und wünschte ihnen eine sichere Heimkehr und ein glückliches und zufriedenes Ende des Königin-Luise-Jahres 2010.


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Mittwoch, 18. August 2010

Pressebericht der DMG zum 3. Wissenschaftlichen Monarchieforum in Berlin



Es sei mir gestattet, den Pressebericht der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft zum im Oktober in Berlin statt findenden 3. Wissenschaftlichen Monarchieforum zu veröffentlichen.
Anmeldungen können auf der Webseite des Monarchieforum erfolgen, gerne leite ich aber Anfragen oder Anmeldungen sehr gerne weiter.


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Freitag, 30. Juli 2010

Zitat aus "Facebook"



Mehrere Gruppen auf der Internetplattform "Facebook" haben sich des Themas "Monarchie" angenommen. In allen Gruppen, auf allen Seiten wird heftigst diskutiert, wie man die Monarchie am ehesten und unproblematischsten angehen könne.

Der Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler heute vor zwei Monaten und die Neuwahl des derzeitigen, mittlerweile schon 10. Bundespräsidenten Christian Wulff heute vor einem Monat hat die Gemüter überdurchschnittlich erhitzt, denn nicht nur der Rücktritt, auch die immer schlimmer werdenden Wahlkampfphasen um die "Stelle" des höchsten Amtes im Staate haben Freunde der Monarchie als äußerst peinlich und demütigend für das Ansehen unserer Nation empfunden.

Für einen kleinen Augenblick sahen Monarchisten ihre Stunde gekommen, DAS zu fordern, was die Geschichte ihnen unrechtmäßig genommen hatte. Doch ehe man sich recht gefasst hatte, hatten die Parteien sich schon das ganze Prozedere unter den Nagel gerissen, und die Wahl des neuen Staatsoberhauptes war schon gelaufen, bevor der zurückgetretene Bundesräsident noch seine Koffer gepackt hatte.

Nun gut, nun haben wir den CDU-Mann Christian Wulff als Bundespräsidenten, auch wenn das Volk mehrheitlich Joachim Gauck wollte ... aber wir nehmen's stillschweigend hin, denn "That'S democracy!". Und so, wie wir "Demokratie" erfahren, wird auf die Meinung und auf die Wünsche des Volkes keine Rücksicht genommen.

Die Wahl des Bundespräsidenten war meiner Meinung nach noch nie so sehr als FARCE entlarft worden wie am 30. Juni 2010, und die jungen Menschen, die nicht nur an Politik interessiert sind, sondern die sich unter einem Staatsoberhaupt etwas anderes vorstellen als das, was wir hier in Deutschland präsentiert bekommen, fühlen sich zu Recht betrogen - um nicht zu sagen verar... Sie WÜNSCHEN sich nicht nur - sie FORDERN einen Monarchen als Staatsoberhaupt, damit das Parteiengeschachere ein für alle Mal ein Ende hat.

Ich habe die Erlaubnis, hier einen Kommentar von einer der Gruppen von "Facebook" hier zu veröffentlichen. Der Autor des Beitrages ist Herr Bernd PACHAL. Ich möchte Herrn Pachal nicht nur herzlich danken, dass ich seine hervorragenden Gedanken hier veröffentlichen darf, ich möchte ihm noch einmal zu seinen Worten gratulieren und ihm wünschen, dass sie viele Menschen lesen und sich ihre Gedanken machen.

H.H.



Recht so!
 
Ich sage es den GG-Liebhabern immer so: Es ist ganz einfach, nur ein paar Grundgesetzänderungen, es wären nicht die ersten. Folgende GG-Änderungen:
 
  • Erstens: Das Amt des Bu-Prä wird auf Lebenszeit vergeben. Das spart dem Steuerzahler ... immense Kosten.
  • Zweitens: Das Amt wird umbenannt in "Kaiser". Es heißt dann nicht mehr Bu-Prä sondern Kaiser. Na und?
  • Drittens: Das Amt bekommt derjenige, der ohnehin nach der rechtmäßigen Reihenfolge dran gewesen wäre. Das erspart uns den peinlichen Wahlzirkus
  • Weitere Vorteile:

  •  - Der Hohenzoller ist unparteiisch und überparteilich. 

  •  - Die Hohenzollern sind vermögend genug, außer ein paar Aufwandsentschädigungen kosten sie den Steuerzahler nicht viel, auf jeden Fall bedeutend weniger als diese Bu-Prä-Rotation.

  • - Die Hohenzollern sind gebildet, staatsmännisch geschult. Das ist allemal besser als dazumal diese dahergelaufene Schnapsnase Parteisoldat Rau, wie peinlich.



     
     
    Zum Abschluß bringe ich das für einfache Gemüter schlagkräftigste Argument, die Einschaltquoten der Fernsehanstalten:
     
    "Stellt euch vor, im deutschen Kaiserhaus würde geheiratet. ARD und ZDF kriegten sich nicht mehr ein, brächten tagelang 24stündig Direktübertragung - und ganz Deutschland sowie alle Welt säße wie gebannt vor dem Fernseher! Die Einschaltquote, das Maß aller Dinge, wäre unschlagbar hoch."
     
    Dann bräuchte die ARD nicht auf das spanische, das belgische, das britische, das norwegische, schwedische, niederländische, luxemburgische, liechtenstein'sche - habe ich eines vergessen? - Königshaus zurückgreifen. Wir Deutschen "hätten selbst".
     
    Dann sind sie alle immer total geplättet ob solch einfacher Logik. Sie lachen verkrampft. "Aber das geht doch nicht!"
     
    Genau so muß man mit einfachen Gemütern reden, nur so verstehen sie's.
     
    viele Grüße
     
    Bernd

    Dienstag, 13. Juli 2010

    Zur Neugründung des Luisenbundes


    Sehr geehrte Besucher dieses Blogs,

    hiermit erlaube ich mir - mit großer Freude - den letzten Aufruf bzw, die letzte Einladung des Königin-Luise-Bundes (zum Herunterladen) vor allem für die Damen zu veröffentlichen.




    Von meiner Seite bleibt nur noch, den Damen viel Glück und viel Erfolg zu Ihrer Gründungsversammlung zu wünschen. 

    Donnerstag, 1. Juli 2010

    Präsident


    Wir sind Präsident!!!

    Stolz breitet der Bundesadler über der Hauptstadt seine Flügel - die Demokratie hat am 30. Juni wieder ihr schönstes Gesicht gezeigt. Christian Wulff (CDU) wurde von der Bundesversammlung beim 3. Wahlgang, dann aber mit absoluter Mehrheit, zum Staatsoberhaupt gewählt.

    Nun gut, WEN interessiert, dass das Volk Herrn Gauck als Staatsoberhaupt haben wollte? Niemanden interessiert's, denn seit wann hat das Volk im demokratischen Prozess irgend eine Meinung zu haben? Es soll alle 4 Jahre brav und treu zur Wahlurne schreiten und eine Partei wählen, von der es ohnehin weiß, dass diese Partei sich von den anderen kaum noch unterscheidet.

    Kann denn ein Politiker, der von gut 600 Leuten gewählt wurde, tatsächlich ein von allen akzeptiertes Staatsoberhaupt werden und sein? Ist er sich bewusst, dass er sich von jeder Parteizugehörigkeit distanzieren muss? Ist er sich bewusst, dass er auch eine Distanz zu denen wahren muss, die ihn aufgestellt und die ihn gewählt haben? 
    30 Tage hatte der neue Bundespräsident ja Zeit gehabt, sich auf sein bedeutungsvolles Amt vorzubereiten. Und im Vergleich zu vielen seiner 9 Vorgänger hat er den Vorteil, dass das Volk, das er nach innen und nach außen repräsentieren soll, ihn schon kannte - mehr oder wetniger.

    Welch ein erhebendes Gefühl - Wir haben ein neues Staatsoberhaupt!!! Unsere Brust ist mindestens so geschwellt wie die des Bundesadlers - denn Demokratie ist doch was Feines!
    Wir hätten Christian Wulff zwar nicht gewählt, aber wen interessiert's? Hauptsache, der CDU-Parteimann vertritt uns als Staatsoberhaupt würdig und tut auch schön brav, was die Parteien, die ihn gewählt haben, von ihm verlangen.
    Dieses zutieft "demokratische" Privilig haben die Monarchien rings um uns herum nicht: Sie müssen sich mit jemandem abfinden, der sein ganzes Leben lang - von der Geburt an - darauf vorbereitet wurde, die ganze Nation zu repräsentieren. Sie müssen sich damit anfinden, dass IHR Staatsoberhaupt sie für viele Jahrzehnte repräsentiert. Und sie müssen sich damit abfinden, dass ihr Monarch sich nicht der einen oder anderen Partei zugehörig fühlt und zugehörig zeigt.
    Nun gut, SIE können sich vielleicht mit IHREM Staatsoberhaupt viel eher identifizieren als mit jemandem, der nur auf 5 (oder 10) Jahre vereidigt wird, aber wer braucht das schon? Dass unser Land protokollarisch gesehen eine niedrigere Stufe einnimmt als ein Land mit einem Monarchen ... wer braucht das schon? Und dass WIR Steuerzahler für den ganzen Bundespräsidentenaparat mitsamt den aus dem Amt geschiedenen Bundespräsidenten mehr hinblättern müssen, als für eine ganze Herrscherfamilie ... wir haben's doch!

    Hauptsache, wir haben einen Bundespräsidenten - ein Staatsoberhaupt - den wir zwar nie gewählt hätten, mit dem wir uns auch nie identifizieren werden können, der uns viel Geld kostet, der auch immer seinem Parteibuch treu bleibt. Was wollen wir denn mehr???

    Es lebe die Republik!!!  


    Dienstag, 1. Juni 2010

    Monarch statt Bundespräsident

     
    Stellungnahme der
    Deutschen Monarchistischen Gesellschaft
    zum Rücktritt des Bundespräsidenten

    Der Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler „mit sofortiger Wirkung“ vom höchsten Amt der Bundesrepublik ist ein in der Geschichte einmaliges Ereignis. Daher nehmen wir dieses Ereignis zum Anlass, einige Gedanken aus unserer Sicht zu dieser Thematik beizutragen.

    Herr Köhler vermisst den Respekt vor dem Amt und führt aber als Begründung für seinen Rücktritt die Kritik an seinen Äußerungen an. Kritik muß erlaubt sein und Respekt muss er erwarten können.
    Hatte er aber nicht selbst Zweifel daran, ob er die richtige Besetzung für dies Amt war?
    Diese Zweifel gab es sicher auch in der Regierungskoalition und auch im Volk, obwohl er beim Volk wegen seiner eigenständigen Meinung eher beliebt war.

    Wenn es aber so sehr auf die politische Meinung und Einstellung des Amtsinhabers ankommt, wie ist es dann zu erwarten, dass die ganze Nation sich mit diesem Amt und vor allem mit dem Amtsinhaber identifizieren kann?

    Wie ist dann zu erwarten, dass die politische Kultur unseres Landes eine von innen her starke sein kann, wenn derjenige, der der Garant für die politische Stabilität des Staates sein soll, durch die Parteien hervorgehoben wird, dann aber kaum Einfluss hat und er es in diesem Amt gar nicht allen Parteirichtungen recht machen kann.

    Während in unserem Land der Einfluss des einzelnen Bürgers auf die Wahl des Bundespräsidenten gleich Null ist, beobachten wir in unserem Nachbarland Österreich, in dem der Bundespräsident vom Volk direkt gewählt wird, die verschiedenen Wahlkampfphasen der Bundespräsidentenwahl. Dass auch diese Situation dem hohen Amt des „Staatsoberhauptes“ in keinster Weise gerecht wird, versteht sich von selbst.

    Aus diesem Grund regen wir eine Diskussion an, dass endlich darüber nachgedacht werden muss, ob nicht ein Monarch die bessere Lösung wäre. Der große Schaden, den Herr Köhler durch seinen Rücktritt der Funktion des Staatsoberhauptes zugefügt hat, wäre dann gar nicht erst möglich.

    Der Monarch ist nicht abhängig von den wechselnden Verhältnissen des Bundestages und des Bundesrates. Er ist nicht dem Wohlwollen der Partei, dem er die große Gnade verdankt, überhaupt in diese Position gekommen zu sein, abhängig. Daher ist der Monarch auch weitaus eher ein Garant für Kontinuität und vor allem politische Stabilität in unserem Lande.

    Auch wenn in den nächsten 30 Tagen ein neuer Bundespräsident gewählt werden wird, so werden wir trotzdem immer wieder an der Alternative der Monarchie festhalten. Wir werden immer wieder unsere benachbarten Monarchien als außerordentlich vorbildhafte Beispiele anführen. Wir werden nicht nachlassen zu argumentieren, dass es falsch ist, einen Mann oder eine Frau von einer Parteienkonstellation abhängig zu machen, um ihn/sie dann dem Volk als Integrations- und Identifikationsfigur der ganzen Nation zu präsentieren.

    Nur ein von der Parteienlandschaft Unabhängiger kann ein Volk integrieren.

    Nur eine Person, der von Kindesbeinen an auf seine verantwortungsvolle Position vorbereitet worden ist, versteht es, dass sich die Nation mit ihm identifizieren kann, weil er meist eine jahrzehntelange Vorbereitungszeit und vor allem eine jahrzehntelange Regierungszeit zur Verfügung hat.





    ist im Verbund mit
    dem Bund aufrechter Bayerischer Monarchistern und Föderalisten (BaMuF)
    und der Pro Monarchie Stiftung i.G.]



    Dienstag, 25. Mai 2010

    Der Königin-Luise-Bund


     
    "Königin Luise war eine vorbildliche, großartige Frau!!
    Sie ist eine bewunderungswürdige Frau."

    Dies ist nur EINE der vielen Wortmeldungen, die von Frauen des 21. Jahrhunderts (aber auch von Herren) auf der Seite des Luisenbundes bei Facebook abgegeben werden. Und es sind gerade junge Leute von der Idee begeistert, dass der Königin-Luise-Bund wieder zum Leben erweckt wird.






    Es ist ja doch interessant, wie sehr sich Zeitungen und Zeitschriften, die sich politisch von rechts bis links ansiedeln, und alle Fernsehsender überschlagen, um einer Monarchin des Hauses Preußen anlässlich ihres 200. Todestages zu gedenken, während man alles tut, um nicht nur alles, was mit Preußen, oder alles, was mit Monarchie zu tun hat, aus unserem Geschichtsgedächtnis zu tilgen. Aber Königin Luise war und IST nun mal etwas anderes. Sie war eine vorbildliche Frau, eine vorbildliche Ehefrau, eine mehr als vorbildliche Königin, deren Schicksal ihres Volkes sehr am Herzen lag, so dass sie selbst einen Mann, der GANZ Europa zu unterwerfen suchte, in ihren Bann zog und ihm viele Zugeständnisse abrang.


    Von Generation zu Generation wurde Ihr dankbares Gedenken weiter gereicht, und nun sind wir nur noch wenige Wochen vor der offiziellen Gründung des Luisenbundes entfernt. Das Vorbereitungskomitee des Königin-Luise-Bundes - in Gemeinschaft mit der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft - versendet in diesen Tagen die Einladungen zur Gründungsversammlung, welche an Königin Luises 200. Todestag, am

    Montag, den 19. Juli 2010
    im Hotel

    Gabelsberger Straße 12
    08451 Crimmitschau

    statt finden wird.

     Villa Vierjahreszeiten in Crimmitschau

    Bei Interesse am Königin-Luise-Bund besuchen Sie die Internetpräsenz

    Und wenn Sie an der historischen Gründungsversammlung teil nehmen möchten, sind Sie dazu aufs Herzlichste Eingeladen. Wenden Sie sich an den Luisenbund über das Kontaktformular der Internetpräsenz des Königin-Luise-Bundes oder schreiben Sie an die Vorsitzende 

    Königin-Luise-Bund
    Frau Nora Brinker
    Postfach 11 15
    09515 Zöblitz

    Gerne können Sie den Luisenbund aber auch über ihre Facebook-Gruppe kontaktieren oder eine Nachricht HIER auf dieser Seite hinterlassen, die ich sehr gerne weiter leiten werde.

    Heinrich Hoffmann